Am 2. Oktober war es endlich soweit. Der heißersehnte Tag, auf den die Schülerinnen und Schüler der Auerberg-Grundschule Stötten so lange gewartet hatten, war gekommen: die Siegerehrung für unseren Rote Beete-Wettbewerb.
Im Sommer erhielten alle Kinder liebevoll verpackte Samenpäckchen vom Gartenbauverein Stötten. Eifrig wurden die Samen gepflanzt und die Keimlinge aufmerksam beobachtet. Und während die Kinder in der Schule tagtäglich über sich hinauswuchsen, so wuchsen auch die kleinen Pflänzchen mit jedem Tag ein Stückchen mehr.
Trotz Rekordhitze, Trockenheit und hungriger Nacktschnecken, waren aus den meisten Samenkörnern im Verlauf der Monate große, starke Pflanzen geworden. Sicherlich auch dank der vielen Papas, Mamas, Opas und vor allem den Omas, die die kleinen Gärtnerinnen und Gärtner tatkräftig unterstützten.
So konnten doch 66 stolze Mädchen und Jungen ihre geerntete Rote Beete mit zur Preisverleihung bringen. Und was für Rüben das waren! So manch einer konnte sein schweres Gemüse kaum tragen. Nachdem dieses vorsichtig in der Pausenhalle drapiert wurde, wanderten die Namen aller Nachwuchs-Gärtnerinnen und Gärtnern in den Lostopf.
Doch nicht nur den Mitschülerinnen und Mitschülern die selbstgezogenen Rote Beeten zu zeigen, war ein Highlight. Nein, auch die vielen, sorgfältig ausgewählten Preise, die die Raiffeisenbank Stötten für die gründaumigen Kinder gestiftet hatte, brachten die Kinderaugen zum Leuchten.
Nachdem das Demokratie-Erleben an unserer Schule einen hohen Stellenwert hat, findet hier jeden Freitag ein Schulversammlung mit allen acht Klassen statt. Selbstverständlich war das der perfekte Rahmen für unsere Siegerehrung. Herr Beer von der Raiffeisenbank sowie Herr Reichhart, gemeinsam mit vielen fleißigen Helferinnen und Helfern vom Gartenbauverein, machten den feierlichen Rahmen perfekt.
Alle gezogenen Gewinnerkinder freuten sich über ihre Preise (von Johannisbeersträuchern, über Edelweißpflänzchen bis hin zu Lupen, um auch die kleinsten tierischen Mitbewohner zu entdecken) und vor allem auch auf die nächste „Gärtnerchallenge“, die das neue Schuljahr sicherlich bringen wird.